Schamanismus und die Weisheit der Elfen

Zu meiner Person

Ich wurde 1974 in Penzberg, einer kleinen Stadt im Voralpenland, geboren und lebe heute noch dort. Nach einem Theologiestudium in Benediktbeuern widmete ich mich der Naturheilkunde und betreibe seit dem Jahr 2007 eine kleine Praxis in meiner Heimatstadt. Für den Bereich der Naturheilkunde gibt es eine eigene Website.

Zum Schamanismus kam ich im Jahre 1999 während einer persönlichen Krise. Zwar gab es vorher schon „Hinweise“ auf die Richtung, die ich mal einschlagen werden würde, aber das damalige Basisseminar war der eigentliche Durchbruch. Ich erinnere mich heute noch an den wohligen Schauer, der mir beim Klang von 20 Trommeln über den Rücken lief, und an das Gefühl, dass dies hier „richtig“ und in gewisser Weise ein Zuhause und auch eine teilweise Erklärung für mein „Anders-sein“ war. Etwa Mitte der 200er kam es zu einigen Umständen wie zum Beispiel die Beschäftigung mit Remote Viewing, die letzten Endes dazu führten, dass ich heute weiß, wer und was ich bin (siehe den Link unten). Neben der Arbeit als Heilpraktiker/Schamane bin ich auch als freischaffender Künstler (Zeichnen von Comics und "Geisterbildern") und Musiker tätig. Von außen werden diese verschidenen Tätigkeiten oft als widersprüchlich betrachtet ("entscheide dich, ob du Rockmusiker oder Schamane bist! Und warum machst du in deinen Comics die Esoteriker lächerlich? Das passt nicht zu dir als Schamane!"), aber das sind sie nicht. Sie sind Aspekte meines Wesens und Vehikel meiner Wahrnehmungen, Ansichten und Botschaften - man erinnere sich daran, dass "Das Volk" in den Feenmärchen immer als musikbegeistert und kunstsinnig beschrieben wurde.

Der Schamanismus wurde in meinem Leben immer wichtiger, und heute ist mir klar, dass ich als Schamane durchgehe. Moment - der Typ behauptet tatsächlich, Schamane zu sein? Ja, das tue ich und breche mit dem FSS-Dogma, dass die "echten" ja nie so etwas von sich selber behaupten würden. Ein Blick in die ethnologische Literatur belehrt eines Besseren, da hat sich keiner schüchtern versteckt und abgestritten, Schamane zu sein. Ich selber habe jahrelang verschämt irgendetwas von "Heilpraktiker" und "ein paar schamanische Techniken" rumgedruckst, aber rückblickend ist es jetzt an der Zeit, dass Leute wie wir sich selbstbewußt hinstellen und sagen, wer und was wir sind. Es gibt definitiv wieder Schamanen in Europa, ganz egal was Wissenschaftler und Ethnologen behaupten. Die Foundation for Shamanic Studies hat den Nährboden für das Erwachen der ersten Generation europäischer Schamanen, die auch oft von "Kollegen" indigener Völker anerkannt und geachtet wurden, geschaffen. Diese erste Generation "erkennt" und fördert wiederum die zweite Generation, zu der z.B. ich gehöre. Das heißt: hier läuft eine Linie von "Erkennen", Anerkennen und Fördern durch. Warum ich das schreibe? Weil ich das so erlebt habe und im Jahre 2019 mittlerweile 20 Jahre selber in der Szene unterwegs bin und weil ich weiß, dass die meisten Leute solche Geschichten wie "ist der auch anerkannt? Hat er ein Diplom?" brauchen. Leute wie wir brauchen sich nicht mehr zu verstecken - z.B. waren bei meinen "Krönungen" in den Jahren 2009 und 2011 (ja, ich brauchte mehrere, weil ich es nicht wahrhaben wollte!) auch recht bekannte Leute wie Buchautoren anwesend. Ich schreibe das nicht, um anzugeben, sondern um klar zu machen, dass es hier eine "Legitimation" gibt, und ich bin nicht der einzige - auch andere Schamanen werden von Meistern erkannt und gefördert. Also Kollegen: seid mutig und steht zu euch und euerer Kraft! Siehe auch die Unterrubrik "Schamanismus" auf der Website.

Weil oft gefragt wird, was für eine Art von Schamanismus ("indianisch, keltisch, sibirisch?") ich praktiziere: Bitte klicken Sie auf den unten stehenden Link.

König der Elfen