Schamanismus und die Weisheit der Elfen

Aqua Fatuae - Die Feenwasser



Noch ein Auraspray oder spirituelle Blütenessenzen? Davon gibt es doch so viele…. Bachblüten, Engelsprays, von Kollegen und Kolleginnen selber hergestellte Essenzen, alle mit wundschönen Glyphen auf den Fläschchen geschmückt und angepriesen. Jede(r) von ihnen verbindet sich dabei mit den spirituellen Kräften der Pflanze, schwingt sich auf sie ein und stellt in achtsamer Weise ein zart duftendes Spray her. Ja Himmelherrgottsakrament, was sollen denn da noch irgendwelche Essenzen namens „Feenwasser“? Zumal man als Heilpraktiker weder solche Sachen herstellen noch behaupten, dass sie Heilwirkung haben, darf. Und doch – die Feenwasser wollten und mussten hergestellt werden. Ich selber wollte eigentlich nichts damit zu tun haben, aus den in diesem Absatz genannten Gründen.

Und dennoch – Hinweise von den Geistern und von Freunden, gepaart mit Synchronizitäten, zwangen mich regelrecht dazu, sich mit der alchimistischen Zubereitung von Pflanzenessenzen zu beschäftigen, und das nicht nur theoretisch. Da ging es nicht nur darum, einer Essenz etwas Pflanzenasche hinzuzufügen und das Ganze dann alchimistisch zu nennen, sondern in jeden Prozess einzutauchen – in die Veraschung, in die Gärung oder in die Herstellung von ätherischen Ölen. Ich stellte fest, dass während einer derartigen Beschäftigung mit der Pflanze ihr Geist mit einem zu sprechen beginnt und Geheimnisse und Wissen mitteilt. Sowohl auf der spirituellen als auch der körperlichen Ebene. Mir persönlich ist bis jetzt noch nichts tiefergehendes als diese „Reisen“, die dabei gemacht werden, begegnet, selbst homöopathische C4-Verreibungen kommen dagegen nicht an. Einfache schamanische Reisen oder Berichte von Ayahuasceros kommen sehr nahe, aber tatsächlich ist der „alchimistische Trip“ sehr, sehr differenziert und schwer zu beschreiben.

Ich wusste lange nicht, was ich mit diesem Wissen und den Essenzen anstellen soll, zumal viele Leute auch überhaupt nicht verstanden, was ich damit eigentlich bezwecken wollte. Eines Tages fiel es mir aber wie Schuppen von den Augen: im Sommernachtstraum verzaubert Oberon Titania, indem er ihr ein Elixier ins Ohr träufelt. Und genau das tue ich als Elfenkönig – ich erschließe die Kräfte der Natur, „bündele“ sie, indem ich zum Beispiel die Essenzen verschiedener Pflanzen kombiniere, um einen bestimmten Effekt zu erzielen und erlaube den Geistern der Essenz, zu wirken. Eliot Cowan beschreibt in seiner „Pflanzengeistmedizin“ ein sehr ähnliches Verfahren. Das, was in dem Shakespeare-Stück als ergötzlicher Schwank dargestellt wird, ist tatsächlich "Oberon-Medizin".

Die Feenwasser sind also nicht nur einfache Aurasprays, sondern konzentrierter Elfenzauber aus der Natur. Aus diesem Grund verwende ich sie im Rahmen schamanischer Sitzungen, aber auch bei Beratungen, da sie ja wie Aurasprays wirken und angewendet werden. Wobei diese Mischungen dann individuell für den Klienten zusammengestellt werden – das kann dann schon mal einen halben Tag extra beanspruchen. Möchten Sie weitere Informationen? Dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf!