Schamanismus und die Weisheit der Elfen

Die Vision vertieft - die Feenwege

In früheren Zeiten bot ich eine Seminarreihe an, die ich damals "Feenwege" nannte. Diese Seminare sollten den Menschen beibringen, wie sie selber auf schamanischen Wege Kontakt zu den Naturgeistern aufnehmen und halten können. Etwa zu dem Zeitpunkt (so um 2012 herum - damals wollten ja alle aufsteigen...) kristallisierten sich die Grundzüge meiner Vision heraus. Ich teile hier auf der Website das mit, was für die Menschen bestimmt ist.

In früheren Zeiten war die Verbindung zwischen den Menschen und den Naturgeistern eine andere als heute. Der Mensch nahm Geister damals mehr wahr als heute, kommunizierte offener mit ihnen und bezog sie in das alltägliche Leben ein. Diese ursprüngliche Lebensart gibt es übrigens noch bei einigen Indianervölkern Mittel-und Südamerikas, so halten z.B. die Huicholes immer noch turnusmäßig Naturrituale ab, weil sie glauben, dass ohne diese regelmäßigen Zeremonien die Welt aus den Fugen gerät. Spannenderweise ist das Totem des Huicholschamanen immer ein Hirschgott - Cernunnos läßt grüßen. Anfang der 2000er hörte ich auf einem Schamanentreffen den faszinierenden Vortrag von Georg, einen Alpenzauberer, der genau diese Annahme postulierte und meine Vision mit inspirierte. Oder sagen wir mal so: die Naturgeister wiesen mich immer wieder auf seinen Vortrag hin. Möglicherweise war das, was Georg beschrieb, das "Goldene Zeitalter". Die Wahrnehmungen der Menschen waren damals anders, und Georg glaubte, dass es die heutigen Vorstellungen von Zeit und Tod gar nicht gab. Klar wurde auch damals gestorben, aber das Bewußtsein blieb kontinuierlich erhalten. Sie wussten, wer sie waren, und wann sie wo inkarnierten. Heutzutage gibt es diese Klarheit des Bewußtseins kaum, ich habe gehört, dass tibetische Lamas das besitzen, und ich selber kenne nur eine Person direkt, der ich das zutraue. Deswegen war der Tod auch nicht gefürchtet.

Mit der Zeit verlosch diese Kontinuität und die Erinnerung. Der Gründe dafür mögen viele sein. Nach meinem Dafürhalten spielen das Aufkommen institutionalisierter Religionen und neuartiger Machtstrukturen eine Rolle. Wichtig ist auch, dass der unverstellte Zugang zu den Geistern schwieriger wurde und schließlich nur noch Spezialisten sie wahrnehmen und mit ihnen kommunizieren konnten. Das sind die Schamanen, die meiner Meinung nach bis heute die Restverbindung zum Goldenen Zeitalter aufrecht zu erhalten versuchen.

Natürlich brach auch mehr und mehr die Verbindung der Menschen zu den Naturgeistern ab. Die Machtapperate der etablierten Religionen und später die Aufklärung mit ihrem Absolutheitsanspruch taten ein übriges. Das Weltbild des Menschen wurde mechanistisch, und wenn man die Erde wie eine Maschine oder einen Rohstoffbehälter ohne Seele betrachtet, dann fällt man aus dem Wissen um das "Gesetz der Natur" heraus. Die letzten Reste einer Verbindung zu den Feen werden von Schamanen, Medien und Märchen gehalten, und diese drei nimmt heute kaum noch einer ernst.

Aus der Sicht der Naturgeister ist das Ganze noch härter. Da sie langlebiger sind und in anderen Zeiträumen denken, erscheint ihnen das so, wie wenn ein langjähriger Freund plötzlich zu einem sagt: "Es gibt dich eigentlich gar nicht, und ich möchte gar nichts mehr mit dir zu tun haben!", sich umdreht und geht. Und das Verhältnis zwischen Naturgeistern und Menschen war früher ein sehr gutes. Ich kenne den Schmerz und den Zorn, der das Feenvolk nach dieser Aktion ergriff.

Bis auf den Umgang mit wenigen Schamanen, Sehern oder anderen Medien brachen auch die Feen den Kontakt zu den Menschen ab, was zu weiteren Mißverständnissen und unglücklichen Verwicklungen führte. Und heute ist das Verhältnis so gestört, dass der Mensch auf der Kippe steht. Einige sagen, dass er sein Ende schon besiegelt hat. Und das führt zu den "Feenwegen".

In vielen Sagen, Märchen und Erzählungen wird von bestimmten Strassen oder Routen, die die Naturgeister gehen, berichtet. Im Grunde ist das mit unseren Strassen und Handelsrouten vergleichbar, nur dass es eben unsichtbare Wege sind, die eher was mit den Songlines der Aborigines gemeinsam haben. Der Mensch hat mit seiner Unachtsamkeit unwissentlich viele dieser Wege gestört und zerstört, und die Feen werden sie wieder aufbauen. Damit war mir klar, dass der damalige Name für die Seminarreihe ein Hinweis war - ich sollte die Menschen wieder auf diese Routen der Naturgeister aufmerksam machen. Hier kommen wir zum zentralen Punkt, warum ich unter anderem das alles schreibe: es ist zu entscheiden, ob der Mensch an diesen Feenwegen in Zukunft teilhaben wird oder nicht. Dieses Angebot an die Menschen gab es meines Wissens schon mehrere Male in Form eines Vertrages oder einer Abmachung. Sie können sich denken, wie das bis jetzt ausgegangen ist. Eine Bestätigung dieses Eindruckes kam von dem Buch "Nebenwelt" vom Maple Tree Verlag, davor tat ich das als "Mindfuck" ab.

Wichtig hierbei ist folgendes: diese Zukunftsvision mag Angst machen und sie mag zuerst mal mit erhobenen Zeigefinger daherkommen. Ich selber versuchte jahrelang auf diese Art in sozialen Netzwerken Leute für "unsere" Sache zu gewinnen und wunderte mich, warum keiner wollte. Ich war wirklich in dem Film drin, meine Nachricht ganz verbissen zu verbreiten, bis ich einen Film mit dem "Waldmenschen" Peter Wohlleben sah. Dort erzählte er, dass er auch er jahrelang versuchte, mit allen Mitteln den Wald zu retten, bis er in ein Burn-Out geriet - was bei mir sehr ähnlich war. Irgendwann gab ich einfach den Kampf grollend an die ganzen Supercoaches und Möchtegernschamanen auf und verzog mich giftspeiend ins Schmolleckchen. Wohlleben erzählte weiterhin, dass der Wendepunkt kam, als er den Leuten zeigte, dass zum Beispiel Bäume Personen sind, mit denen man Spass und Freude haben und eine Beziehung aufbauen kann. Und mit einem Freund geht man ganz anders um. Wohlleben wird oft Unwissenschaftlichkeit und Vermenschlichung vorgeworfen, aber er hat imho recht: erst wenn Menschen eine persönliche Beziehung mit dem Wald eingehen und dabei schöne Dinge erleben, kann sich etwas ändern. Bei meiner Arbeit ist es im Grunde genau so, nur liegt mein Schwerpunkt auf den Geistern und der Beseeltheit der Natur. Ich kann und ich möchte denjenigen, die gewillt sind, zeigen, dass der Wald und die Natur von vielen faszinierenden Wesen bevölkert sind und dass manche von ihnen wieder mit den Menschen ehrlichen Kontakt aufnehmen wollen. Und mal Hand aufs Herz: wer hat sich das nicht schon mal gewünscht, mit Feen Freundschaften zu pflegen oder wie Peter Pan das Nimmerland zu sehen? Das Verrückte: wer für den Zauber offen ist, für den ist das möglich.

Vielleicht ist es einfach nur wichtig, diese Umstände ins Bewußtsein zu rufen und die Interessierten auf den jetzigen Vertrag hinzuweisen - denn der existiert. Wenn Sie das alles für durchgeknallten Humbug eines Irren halten, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Seite zu verlassen. Wenn es Ihnen ernst ist, dann klicken Sie auf den Link unten.

Der Vertrag